Kloster und Klostermauer

Die Grundstruktur des alten Dominikanerinnenklosters ist bis heute erhalten. Man erkennt die Tore, Reste der Mauern und mancher Gebäude. Das Kloster wurde 1240 von Ulrich II. von Königstein gegründet. Im 13. Jahrhundert entstanden die Bauten; schnell wurde der Konvent durch Schenkungen reich. Die bekanntesten Engelthaler Nonnen waren Christine Ebner (1277-1356) und Adelheid Langmann (1311.-1375). Das umfangreiche und vielfältige literarische Leben aus dem 14. jahrhundert ist überliefert und gibt Zeugnis von der Mystik der Nonnen: Engelthal galt als Ort göttlichen Gnadenwirkens mit großer Wirkung auch nach außen. Nach der Reformation in Nürnberg durfte das Kloster keine Novizinnen mehr aufnehmen. Die letzte Priorin Anna Tucher übergab das Kloster am 27.07.1565 mit seinen Besitzungen der Stadt Nürnberg.

Die ehemaligen Klostergebäude
A) Johanneskirche; B) Kapitelhaus; C) Speisesaal; D) Siechenhaus;  E) Kreuzgang; F) Kreuzgarten; G) Wirtschaftsgebäude

Von der Klostermauer, die einst das Kloster umgab, sind noch Teile vorhanden. Um deren Erhaltung kümmert sich der Förderverein zur Erhaltung der Klostermauer Engelthal e.V.